14. BERGFILM-FESTIVAL

im Gaudlitzberg/Hohburger Schweiz

- im Ortsdreieck von Röcknitz, Kleinzschepa und Hohburg

Frohe Botschaft! Für Freunde des Bergfilms unter freiem Himmel wird das weithin beliebte Festival in der Hohburger Schweiz vor den Toren Leipzigs wiederbelebt. Die im Böhlitzer Spielberg geborene und groß gewordene Kino-Veranstaltung findet 2012 ihre Fortsetzung, und zwar am 1. September im Steinbruch Gaudlitzberg.

Nach den überdurchschnittlichen Niederschlägen von 2009 und 2010 war der über die Region hinaus geschätzte Kintopp im Spielberg 2011 sozusagen „abgesoffen“, und so musste das Festival 2011 erstmals abgesagt werden. Da die dortige Wassersäule weiterhin eher nach oben denn nach unten zeigt, war eine Lösung gefragt. Die ist nun gefunden: Die DAV-Sektion Leipzig setzt sich mit ihren Erfahrungen von den Sonnenwend-Festen den Veranstaltungshut im Gaudlitzberg auf und übernimmt damit den „Staffelstab“ von der IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen. Ihrem Pioniergeist ist es zu danken, dass sich aus der Bergfilmnacht von 1998 ein Festival mit internationalem Wettbewerb entwickelte und genau betrachtet zum ältesten Filmfest dieses Genres in deutschen Landen mauserte.

Nun gilt es, die neue Spielstätte im wild-romantischen Quarzporphyr der Hohburger Berge bekannt zu machen und mit einem spannenden Film-Programm zu etablieren.

Die ersten Film-Anmeldungen liegen mit „Das Hunderttausend-Sternehotel“ von der Stativ-Karawane über die Sächsische Schweiz, mit „Raki am Arapi“ von Peter-Hugo Scholz über eine Expedition in den Nordalbanischen Alpen und mit „Ausgesetzt“ von Jochen Schmoll über eine Erstbegehung im hohen Norden bereits vor. Auch haben mit DIAMIR-Erlebnisreisen Dresden und mit der „Leipziger Volkszeitung“ zwei der bisherigen Unterstützer ihren förderlichen „Rückenwind“ zugesagt.

Zum Neustart wird es „nur“ eine Filmnacht geben, wie gehabt mit Wettbewerbsprogramm, und dazu am Nachmittag sportliche Rahmenveranstaltungen – vom Schnupper-Klettern bis zum Slackline-Wettkampf. Mit einer Seilbahn über den See schweben, was im Spielberg so Furore machte, kann man im wasserlosen Gaudlitzberg zwar nicht, aber Badelustige haben es von hier nur wenige Wanderminuten bis zum Haasenbruch. Auch sonst geizt die 220 Meter hohe Porphyr-Kuppe nicht mit Reizen – sie liegt mitten im Wald und das Schönste: In der Talsohle des Gaudlitzberges gibt es lauschige Camping-Winkel en masse.

Das Gelingen des diesjährigen Festivals wird entscheidend von der Besucher-Frequenz abhängen – deshalb bitte schon jetzt alle Freunde auf www.berfilmnacht.de aufmerksam machen!