Artikel & eigene Beiträge 2023
So wurde über das 23. Bergfilm-Festival berichtet
- 31. August 2023 – Dank
Danke an alle Helferinnen und Helfer des Bergfilm-Festivals 2023
Liebe Helferinnen und Helfer,
Hiermit geht ein großes, dickes Dankeschön an Euch für diese so gut gelungene 23. Ausgabe des Bergfilmfestivals!
War am Freitag der Himmel erleuchtet von Blitzen, so leuchteten am Samstag die Augen der Gäste und Zuschauer. Viele von ihnen bedankten sich bei uns für den schönen Tag, den sie im Steinbruch Gaudlitzberg erleben konnten. Und das ist Euer Verdienst! Von nah und fern seid ihr angereist, habt Euch frei genommen, oder extra Urlaub, um wie schon all die Jahre davor alles, was für dieses Festival benötigt wird, heranzufahren, auszuladen, zu sortieren, aufzubauen, auszuprobieren, natürlich auch wieder abzubauen und zurück zu verteilen … und das alles ehrenamtlich!
Ihr wart ein tolles Team.
Und manche von Euch haben schon Monate, Wochen vorher Freizeit und Gedanken in unser Festival investiert – das hat sich gelohnt. Die Stühle vor der Leinwand waren besetzt, an der Seilbahn standen die Begeisterten wie immer geduldig Schlange, ihr habt die Zögerlichen auf die Slackline und an die Felswand gelockt, zum Bierkrugstemmen ermutigt, aufs Steine fischen neugierig gemacht und uns alle wie immer gut bewirtet.
Kurzum: vom tiefergelegenen Parkplatz bis hoch auf die Bergspitze wart ihr mit vollem Einsatz dabei. Vielen Dank dafür. Und – auch das war nicht zu übersehen – es hat auch Euch Spaß gemacht. Und das ermutigt uns zu sagen: Auf ein Neues – wir sehen uns wieder 2024 zum 24. Bergfilmfestival!

- 30. August 2023 – Besucher-Echo
Das Highlight waren die Wettbewerbsfilme – Fabian (43) berichtet
Das Highlight dieses bunten und fröhlichen Bergfilm-Festivals 2023 war für mich die eigentliche Bergfilmnacht. Fünf Wettbewerbsfilme waren zu sehen, und danach konnte das Publikum seinen Favoriten wählen, was mir in diesem Jahr äußerst schwerfiel.
Der erste Film, „Packrafting the Alps: mit dem Boot ÜBER die Alpen“, begleitete drei Freunde auf ihrem ambitionierten Weg über diverse Gipfel der Allgäuer Hochalpen in Richtung Süden. Der Clou: Das Gepäck für die Bergtour der Jungs enthielt auch drei kleine Schlauchboote, mit denen sie den Rückweg nach Deutschland auf dem wilden Lech bestreiten wollten. Ein humorvoller Feel-Good-Movie über die Liebe zur heimischen Bergwelt auf alten und neuen Wegen…
„24 Stunden Odysee“ – Schon der Titel des zweiten Films im Wettbewerb deutete die Dramatik an, die uns nun erwartete. Die „Odysee“ genannte schwierigste Route der Eiger Nordwand ist für Barbara Zangerl und Jacopo Larcher nicht neu. Doch der Versuch, die 1400 Höhenmeter an einem einzigen Tag zu bewältigen, bringt das Paar in die Grenzbereiche der eigenen Leistungsfähigkeit. Die großartigen Klettersequenzen, ganz nah dran an den beiden Kletternden, der Klang ihres Atems beim zweisamen Kampf mit dem berüchtigten Berg – ich war schwer beeindruckt von diesem mutigen Rekordversuch und von der filmischen Umsetzung.
Der dritte Wettbewerbsfilm „Im Herzen der Berge“ versucht die Faszination einzufangen, die drei außergewöhnliche Frauen mit den Dolomiten verbindet. Und ich finde, es ist gelungen: Die Glückseligkeit, die die Drei in „ihren“ Bergen empfanden, die Ehrfurcht vor der Natur und der unbändige Wille, genau dort zu sein, war mit Händen zu greifen…
Nach der kurzen Imbiss-Pause ging es mit „Meisternorm im Alleingang“ weiter. Dieser Film ließ mich ratlos zurück. Einerseits war ich schwer beeindruckt über den Filmemacher, der in diesem Film dokumentiert, wie er an nur einem Tag 12 Wege in der Sächsischen Schweiz kletterte. Ohnehin eine schwere Herausforderung für erfahrene Kletternde. Anton Schröter will die Meisternorm aber free solo klettern. Und dieser Umstand macht mir Bauchschmerzen – während des Sehens und später auch. Dieser junge Kerl, der mit der Leichtigkeit einer Spinne zu klettern scheint, ist auch für den Film und die Bilder darin verantwortlich. Mehr als einmal hängt er lässig an einem Arm über dem Abgrund, lässt jeden vermeintlich natürlichen Respekt vor dem Berg, ja dem Tod vermissen. Auch sein Kommentar im Film zeugt für mich von einer bisher nicht erschütterten, selbst empfundenen Unfehlbarkeit. Man will den Jungen schütteln und sagen: „Du bist ein phantastischer Sportler. Aber schnall Dich gefälligst an. Denn irgendwann fällt jeder mal…“
Den Abschluss des Wettbewerbs bildete „Egoland“, ein tragikomisches Gipfeldrama um zwei Bergsteiger, die in der Einsamkeit des Gipfels ihren wahren Charakter zeigen. Der Animationsfilm über die Moral am Berg funktioniert ohne Sprache, abgesehen von dem Grunz-Esperanto der Helden. So ging der Wettbewerb mit viel Gelächter zu Ende.
Insgesamt ist mir der immer beeindruckendere Einsatz der Drohnenfilmtechnik aufgefallen: Jeder der Beitragsfilme, „Egoland“ mal ausgenommen, setzte die selbstgemachten Luftaufnahmen ein und macht damit das Erlebnis der Berge für die Zuschauer viel eindrücklicher. Am Ende hat „24 Stunden Odysee“ das Publikum am meisten überzeugt. Ein, wie ich finde, würdiger Sieger in einem vielseitigen und hochklassigen Wettbewerb. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr…
Fabian (43)
- 30. August 2023 – Besucher-Echo
Richtig cool war die Seilbahn – Paulina (11) ist begeistert
Dieser schöne Freitag begann damit, dass Mama und ich ankamen und mit Lächeln begrüßt wurden. Es wurde nie langweilig. Jeder hatte etwas zu tun oder hat etwas anderes gemacht: Lebensmittel besorgen, vorbereiten und so weiter. Die großen und kleinen Kinder haben überall geholfen, wo es nur ging. Und dann kam der Sturm und es wurde echt kritisch, weil manches beschädigt wurde und das Zelt fast wegflog. Aber wir haben dann alles wieder hingekriegt, und die Männer haben auch ganz kräftig geholfen, zum Beispiel bei der Technik. Und ja, da hatten wir schon ein bisschen Sorge, aber das ging alles dann wieder.
Am Samstag war der Himmel strahlend blau und die Sonne schien. Manche Dinge mussten noch vorbereitet werden. Aber das Beste war, als die Gäste kamen. Denn da ging es erst richtig los. Die ganzen Stände, die Seil-bahn und die Wettbewerbe fingen an. Sicher war die Seilbahn für viele Gäste ein Höhepunkt. Einfach vom Berg runter ins Tal stürzen, richtig cool. Der Kletter-Wettbewerb war auch richtig toll. Meine Freundin und ich haben ja da gewonnen, und das war einfach ein tolles Gefühl. Das Essen schmeckte SUPER, zum Beispiel die Teigta-schen gefüllt mit Fleisch. Die waren so gut, oder der Kuchen. Der war auch richtig lecker. Ich hab eigentlich nur eine Sorte genommen, weil das meine Lieblingssorte war. Egal…
Und am Abend als es dunkel war, als wir dann alle auf den Stühlen saßen und die Filme angeguckt haben. Das war so ein schönes Erlebnis. Doch bevor wir uns die Filme angeschaut haben, bin ich nochmal hoch auf den Gaudiltzberg gegangen und konnte von dort oben runter ins Tal sehen. Das war so ein toller Anblick: die Lichter, die Sonne, die noch ein bisschen zu sehen war – richtig schön!
Paulina (11)
- 14. August 2023
Das 23. Bergfilmfestival lädt ein an den Gaudlitzberg – in eine grandiose Filmkulisse
Vom 26. bis zum 27. August 2023 wird der Steinbruch Gaudlitzberg bei Wurzen wieder zum Open-Air-Bergkino unterm Sternenzelt!
Die 23. Ausgabe des Bergfilmfestivals findet auch in diesem Jahr wieder an seinem angestammten Ort statt. Und, das hat Tradition, die Besucherinnen und Besucher bilden bei diesem Outdoorfilmfestival die Jury für den Filmwettbewerb am Abend. Heißt, Ihr dürft wieder über den Gewinner-Film im Filmwettbewerb abstimmen, der dann die Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Und alle Sportsfreundinnen und -Freunde können sich am Samtag tagsüber am Boulderwürfel ausprobieren, auf der Slackline das Gleichgewicht finden oder sich bei lustigen Wettbewerben messen. Natürlich ist auch an lecker Speis und Trank gedacht. Am Sonntag geht es dann mit Herrn Hubrich, Verein Nachbar- und Traditionsverein Hohburger Berge, auf eine geführte Wanderung durch den Geopark Porphyrland.Heißt: Kletterzeug, Bergschuhe und Zelt, wenn ihr übernachten wollt, nicht vergessen!
Wir freuen uns auf euch und bedanken uns bei den umliegenden Gemeinden, die uns in diesem Jahr wieder stark unterstützt haben und sagen Danke an den Landrat Henry Graichen, der die Schirmherrschaft über das Bergfilmfestival übernommen hat.Schon neugierig auf das Filmprogramm?












Herzlichen Dank für die Unterstützung an alle Sponsoren, Spender, Förderer und Helfer der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Bergfilmfestes im Steinbruch Gaudlitzberg bei Wurzen!